Seminarinformation

Die SeminaristInnen werden von einem Seminarverantwortlichen als Mentor begleitet. Dieser ist auch Ansprechpartner und Betreuer der schriftlichen Arbeiten, Projekte und Referate.

Im 1. Studienjahr führen die SeminaristInnen ein Berichtsheft. Hierbei soll ins besondere das Reflektieren der eigenen Arbeit geübt und angeregt werden. Die Wochenberichte werden zeitnah vom zuständigen Praxisanleiter geprüft und besprochen.

Im 2. Studienjahr ist eine Jahresarbeit zu einer heilpädagogischen oder sozialtherapeutischen Fragestellung zu erstellen und zu referieren.

Im 3. Studienjahr finden die Prüfungen zur staatlichen Anerkennung statt.

Begegnung heute 021Zusätzlich werden im 2. und 3. Jahr betreuungsbezogene Anleitungs- und Praxisproben absolviert. Hier werden die Fähigkeiten des Seminaristen zum methodischen Arbeiten und der Reflektion überprüft. Die Anleitungs- und Praxisproben sind Bestandteil des Abschlusses am Karl-Schubert-Seminar und werden von Mentor und Praxisanleiter begleitet und beurteilt.

Anliegen des Seminars ist es Sozialtherapie erfahrbar zu machen!
Deshalb ist das Ergreifen von vielseitigen Projekten z. B. Gestaltung und Durchführung eines Jahresfestes, Planung einer Ferienfahrt, Übernahme einer künstlerischen Gruppe für unsere Betreuten und vieles vieles mehr ein fester Bestandteil der Ausbildung, der entweder durch den Praxisanleiter oder den Mentor begleitet wird.

Um vor allen die persönlichen und sozialen Kompetenzen der SeminaristInnen zu fördern und zu fordern, finden Reflektionsgespräche, sowohl mit dem Praxisanleiter, als auch mit dem zuständigen Mentor statt. Hierbei geht es um einen Prozess, in dem ganz bewusst mit Selbst- und Fremdwahrnehmung umgegangen werden soll. Sowohl die Seminarverantwortlichen als auch die Praxisstellen nehmen sich aus diesem Prozess nicht heraus, sondern gewinnen ihrerseits durch die Spiegelung und Wahrnehmung der SeminaristInnen an Erkenntnis.

Um einen möglichst breiten Eindruck über die Vielfältigkeit der Sozialtherapie zu bekommen, sollten in der Ausbildungszeit mindestens ein Jahr Werkstatttätigkeit und der Wechsel in eine andere Gemeinschaft des Ausbildungsverbundes beinhaltet sein.


Durch Zusammenarbeit und Austausch auf Seminarebene findet auf einer zusätzlichen Ebene eine stärkende Vernetzung der anthroposophischen Einrichtungen in der Region statt.